Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Interview mit dem Geschäftsführer von Klüber Lubrication Deutschland über sein soziales Engagement bei Enactus

Herr Bechert, Sie sind Business Advisor bei Enactus. Wir möchten gerne wissen, warum die Aktivitäten von Enactus so wertvoll für die Gesellschaft sind und was Ihr Beitrag dazu ist.


Wer ist Enactus?

Enactus ist eine internationale, unpolitische Non-Profit-Organisation. In 39 Ländern engagieren sich mehr als 66.500 Studierende an 1.600 Hochschulen. 440 Unternehmen unterstützen die Organisation. Enactus ist das weltweit größte Netzwerk seiner Art. In Deutschland ist Enactus an 37 Hochschulen vertreten. Zu den Partnern von Enactus gehören nicht nur Unternehmen, sondern auch Vereine, andere Organisationen und Einzelpersonen. Freudenberg ist seit vielen Jahren Partner der Organisation. Hanno Wentzler, der FCS CEO, ist als Business Advisor Bayern ebenfalls seit Jahren ein Unterstützer von Enactus. Über ihn bin ich zu meinem Engagement gekommen.


Was macht Enactus?

Der Name Enactus wird vom englischen „to enact“ abgeleitet, was „in Kraft setzen, beschließen, erlassen“ bedeutet.

Enactus steht für 3 wichtige Prinzipien:

ENtrepreneurial – mit unternehmerischem Denken die Welt im Kleinen verbessern

ACTion – sich aktiv engagieren

US – gemeinsam etwas erreichen

Enactus hat das Ziel, den Lebensstandard und die Lebensqualität anderer zu verbessern, langfristige und dauerhafte Veränderungen schaffen. Um nachhaltige Erfolge zu erreichen, leistet Enactus nicht einfach nur Entwicklungshilfe, sondern befähigt Menschen, sich mit wirtschaftlichem Handeln selbst zu helfen.


Wie funktioniert das Enactus Netzwerk und was ist Ihre Rolle dabei?

Bei Enactus engagieren sich Studenten, Unternehmen und soziale Träger gemeinsam für eine bessere Zukunft unserer Gesellschaft. Stichwort „gemeinsam“, also „together“ – das passt natürlich perfekt zum Freudenberg Konzern.

Unternehmen unterstützen die Organisation finanziell und die Studierenden durch praktische Erfahrung und Expertise engagierter Mitarbeiter in den Projekten – in Form von Coachings, Workshops oder durch die Rolle der Business Advisor, die die gesamtstrategische Ausrichtung des Teams betreuen.

Die Business Advisor leisten also Hilfe zur Selbsthilfe für die Studierenden, so wie sie dann in ihren Projekten anderen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe bieten.


Sie engagieren sich ehrenamtlich. Was motiviert Sie, Enactus zu unterstützen?

Ich kann mich sehr gut mit den Zielen und Projekten von Enactus identifizieren. Daher ist es mir persönlich so wichtig, diese engagierten jungen Talente zu unterstützen. Und als Unterstützer von Enactus lebe ich meine gesellschaftliche Verantwortung. Ich freue mich auch immer über nachhaltige Erfolge der Projekte.

 

Sie investieren Ihre Zeit und Sie tun es gerne. Gibt es denn trotzdem einen Zusammenhang zu unserem Unternehmen? Profitiert denn auch Klüber Lubrication von diesem Engagement?

Wir als Firma nehmen natürlich auch viel Positives aus unserem Engagement mit. Zum einen werden Unterstützer von Enactus als verantwortungsvolle Arbeitgeber wahrgenommen. Wir lernen engagierte und in praktischer unternehmerischer Tätigkeit erfahrene Talente kennen. Die Business Advisor erhalten durch die Denk- und Arbeitsweisen des akademischen Nachwuchses auch oft Impulse für ihre eigene Praxis. Es ist also ein Geben und Nehmen.

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