MOSH & MOAH

Das Risiko einer Kontamination lässt sich minimieren.

Das Risiko einer Kontamination lässt sich minimieren.

Risiko von MOSH/MOAH-Kontamination minimieren - mit dem richtigen Partner

Spuren von Mineralölen wie die chemischen Verbindungen MOSH (Mineralöl gesättigte Kohlenwasserstoffe) und MOAH (Mineralöl Aromatische Kohlenwasserstoffe) sollten auf keinen Fall in den menschlichen Körper gelangen. Bereits kleinste Mengen können Schädigungen der Leber verursachen, sogar eine krebserzeugende Wirkung kann nicht ausgeschlossen werden. Die EU fordert daher stärkere Kontrollen. Dies führt derzeit zu erheblichen Unsicherheiten bei den Lebensmittelherstellern, da Berichte über MOSH/MOAH-Funde negative Auswirkungen wie teure Rückrufaktionen und Imageschäden zur Folge haben können.

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Hochleistungsschmierstoffe in der Lebensmittelindustrie

Ein Weg, auf dem Mineralöle in die Nahrungskette gelangen können, ist das Herstellungsverfahren bzw. die dabei genutzten Prozesshilfsmittel. Dazu gehören auch die Schmierstoffe, die bei der Herstellung von Nahrungsmittel- und Lebensmittelverpackungen verwendet werden. Der Tribologie-Experte Klüber Lubrication befasst sich seit langem mit dem Thema Lebensmittelsicherheit und hat zahlreiche Schmierstoffe entwickelt, die entsprechend den Empfehlungen der European Food Safety Authority die höchsten Hygienestandards erfüllen.

Alle Schmierstoffe von Klüber Lubrication für Anwendungen im Lebensmittelbereich basieren entweder auf nicht-alkanischen Ölen wie Silikonöl oder PFPE oder auf synthetischen beziehungsweise nicht-synthetischen Kohlenwasserstoffen.

Dabei sind alle für NSF-H1 Produkte genutzten nicht-synthetischen Weißöle ultrarein und somit nahezu frei von aromatischen Verbindungen.

Verordnungen und Grenzwerte

Die H1-Schmierstoffe von Klüber Lubrication erfüllen die Anforderungen von 21 CFR § 178.3570 der United States Food and Drug Administration und können daher verwendet werden, wenn ein zufälliger, unbeabsichtigter Kontakte mit Lebensmitteln nicht ausgeschlossen werden kann. Es sollte dabei jeweils die Mindestmenge verwendet werden, die erforderlich ist, um den gewünschten technischen Effekt zu erreichen und es sollten in Zusammenhang mit der Verarbeitung von Lebensmitteln keine Produkte ohne H1- Registrierung werden.

Bei der korrekten Verwendung von H1-Schmierstoffen findet in der Regel ohnehin kein Kontakt mit Lebensmitteln statt. In den Fällen, in denen der Kontakt mit Lebensmitteln jedoch unvermeidlich ist, darf die Menge an Schmierstoffen in Lebensmitteln 1 ppm bei Silikonölen und 10 ppm bei allen anderen Grundölen nicht überschreiten.

 

 

Aufgrund der Komplexität der MOH-Bestimmung in Lebensmitteln gibt es derzeit in Europa kein standardisiertes Analyseverfahren und keine gesetzlichen Grenzwerte für MOH in Lebensmitteln. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) arbeitet an gesetzlichen Grenzwerten für die Migration durch Verpackungsmaterialien. Dabei werden Werte von max. 2 mg MOSH/kg Lebensmittel und 0,5 mg MOAH/kg Lebensmittel diskutiert. Die analytischen Methoden zur MOH-Bestimmung werden kontinuierlich verbessert, was dazu führt, dass die Nachweisgrenze sinkt. Üblicherweise wird eine solche Analyse mittels online-gekoppelter Chromatographie (HPLC-GC/FID) durchgeführt. Die Nachweisgrenzen hängen stark von der MOH-Verteilung und der Art der Probe ab. Zum Beispiel liegt bei Proben mit hohem Ölgehalt die Nachweisgrenze bei ca. 5 mg MOH/kg Lebensmittel, während bei trockenen Proben 0,1-0,5 mg/kg nachgewiesen werden können.

Im Zweifel fragen Sie die Experten

Selbst bei direktem Lebensmittelkontakt liegen die MOSH/MOAH-Belastungen des H1-Schmierstoffportfolios von Klüber Lubrication unterhalb der BMEL-Grenzwerte, auch der Nachweis des Schmierstoffs im Lebensmittel entspricht mit 10 ppm dem Grenzwert der FDA. Klüber Lubrication engagiert sich aktiv in der EHEDG (European Hygienic Engineering and Design Group) und unterstützt seine Kunden bei der Verringerung des Risikos von Lebensmittelverunreinigung durch Schmierstoffe und Abriebpartikel. Das globale Expertenteam von Klüber Lubrication hat für seine Kunden in der Lebensmittelindustrie ein umfassendes Paket an Services entwickelt – von der tribologischen Analyse, Risikobewertung und Schmierstoffüberwachung bis hin zu Schulungen zur richtigen Anwendung von Schmierstoffen.

Für weitere Fragen können Sie uns jederzeit kontaktieren!

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