Stoffe, die Menschen oder die Umwelt stark belasten, werden im Rahmen von REACh als besonders besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern – SVHC) eingestuft.
Als nachhaltig orientierter und verantwortungsbewusster Hersteller setzt Klüber Lubrication auf Rohstoffe, die neben den durch die REACh-Verordnung vorgegeben Anforderungen auch den strengen Kriterien der Freudenberg Gruppe entsprechen.
Für besonders besorgniserregende Stoffe gelten in Europa besondere Informationspflichten. Die bisher identifizierten Stoffe führt die Europäische Chemikalienagentur (European Chemicals Agency - ECHA) in der SVHC Kandidatenliste nach REACh Artikel 59(1). Diese können nach weiterer Bewertung in die Zulassungsliste (REACh Annex XIV) oder Beschränkungsliste (REACh Annex XVII) aufgenommen werden. Erst nach Aufnahme in einen dieser Anhänge müssen weitere regulatorische Maßnahmen getroffen werden.
Darüber hinaus werden in einem fortlaufenden Aktionsplan der Gemeinschaft (Community Rolling Action Plan - CoRAP) ständig weitere, potentiell besorgniserregende Stoffe aufgelistet, die innerhalb von drei Jahren bewertet werden müssen.
Rohstoffauswahl nach strengen Kriterien
Klüber Lubrication überwacht alle relevanten Entwicklungen bezüglich neuer besorgniserregender Stoffe engmaschig und ergreift entsprechende Maßnahmen. Hierbei kommen wir unserer gesetzlicher Informationspflicht nach und informieren Sie als unseren Kunden mittels unserer Sicherheitsdatenblätter. Zusätzlich prüfen wir Substitutionsmöglichkeiten für betroffene Stoffe oder stellen Ihnen Informationen zum sicheren Umgang für den professionellen Anwender bereit.