Gemeinsam stark: Eppendorf AG und Klüber Lubrication entwickeln nachhaltige Verpackungslösung

Die Suche nach einer ressourcenschonenden Verpackung für ein Spezialfett hat sie zusammengeführt: die Eppendorf AG in Hamburg und Klüber Lubrication in München. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen schließlich die ultimative Lösung im Sinne der Umwelt gefunden. Sie erleichtert seither die Arbeit in Labors in aller Welt – gerade in Zeiten von Corona ein wichtiger Pluspunkt im Gesundheitssektor.

Das Ergebnis der Kooperation ist ein Starterkit für Einkanal- und Mehrkanalpipetten des führenden Life-Sciences-Unternehmens mit Hauptsitz in Hamburg. In dieser Grundausstattung befindet sich ein Spezialfett des bayerischen Schmierstoffherstellers, das alle Anforderungen an die Anwendung im Umfeld des Pipettenkolbens erfüllt: darunter Materialverträglichkeit, Alterungsbeständigkeit und Autoklavierbarkeit, also Beständigkeit bei allen Formen der Sterilisation. Winzigste Mengen Spezialfett reichen für mehrere Nachschmierungen des Kolbens und der Innenseite des Zylinders, in dem sich der Kolben bewegt.

Ein kleines, eher unscheinbares Detail entsprach jedoch nicht von Anfang an den hohen Ansprüchen der Entwicklungspartner: die Darreichungsform des Fetts. „Weil wir Nachhaltigkeit in allen unseren Marktsegmenten großschreiben, wollten wir unbedingt die bisherige Verpackung – ein Siegelbeutel zum Aufreißen – durch eine ressourcenschonendere Lösung ersetzen“, sagt Melanie Kalmaz, Director Purchasing & Material Logistics Eppendorf Liquid Handling GmbH. Denn war ein Beutel einmal geöffnet, musste der Labormitarbeiter den Inhalt entweder schnell verwenden oder samt restlichem Fett entsorgen. Einfach wieder verschließen und den Inhalt später aufbrauchen: keine Chance!

Vertreter des Hamburger und des Münchner Unternehmens starteten ein Projekt, um der Ära Siegelbeutel ein Ende zu setzen. Dabei kamen verschiedene Ideen zur Sprache. Viele Gebindealternativen überzeugten aber nicht: Eine Tube lässt sich nicht vollständig leeren, wie jeder von seiner Zahnpastatube weiß. Beim Mascarastift bleibt erfahrungsgemäß viel in der Bürste hängen. Schließlich kam das Projektteam auf die Idee, ein von Eppendorf selbst entwickeltes Produkt zu verwenden – ein kleines Reaktionsgefäß. Der Deckel der Eppendorf Safe-Lock Tubes, in Anwenderkreisen Eppi™ genannt, lässt sich schnell und einfach verschließen – selbst wenn der Nutzer nur eine Hand dafür frei hat. 

Tim Potratz, Vertriebsbezirksleiter Klüber Lubrication Deutschland, koordinierte das Projekt. „Uns ist es wichtig, nicht nur leistungsfähige Spezialschmierstoffe, sondern vollständige Lösungen für eine tribologische Herausforderung zu bieten. Deshalb haben wir es auch gerne übernommen, die neue Darreichungsform bis ins kleinste Detail zu prüfen und die Prozesse des externen Abfüllers exakt auf die Anforderungen auszurichten.“ In enger Abstimmung mit Eppendorf konnte das Gebinde-Nonplusultra made by Eppendorf somit schon bald erfolgreich an den Start gehen.

Verschiedene Verpackungsformen wurden getestet. Der Eppendorf Safe-Lock Tube war die ideale Lösung.

Eppendorf-Pipetten und Reaktionsgefäße kommen in Laboren weltweit zum Einsatz. Bildquelle: Eppendorf

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