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Vom Azubi zur Abteilungsleiterin

16. Oktober 2019

Vom Azubi zur Abteilungsleiterin

Luisa Bruno ist 29 Jahre alt und leitet seit über drei Jahren die Abteilung Marketingkommunikation & Sales Support in der Vertriebsgesellschaft Klüber Lubrication Deutschland – keine Selbstverständlichkeit.

Ihre Laufbahn begann mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau im Headquarter in München. Dort sammelte sie anschließend wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Projekten im Business Development und entschied sich dann für ein nebenberufliches Studium der Business Administration mit Vertiefung Marketing und Vertrieb. Wie ihr Arbeitgeber sie dabei unterstützt hat, wie sie der Doppelbelastung standhielt und wie es ist, mit 29 Jahren eine Abteilung zu leiten, erzählt sie im Interview:

 

Luisa, warum hast du dich entschieden, nach der Ausbildung noch zu studieren?

Grundsätzlich ist es heutzutage wichtig, sich ständig weiterzubilden. Und ich habe in den Projekten, die ich betreuen durfte, festgestellt, dass mein Herz für Marketing schlägt. Das liegt mir total. Hier kann ich meine Kreativität ebenso einbringen wie meine Leidenschaft, Projekte zu steuern.

Wie hat dich Klüber Lubrication bei deinem Studium unterstützt?

Das Unternehmen prüft individuell die Entwicklungsmöglichkeiten für seine Mitarbeiter. Daraus wird dann – wie in meinem Fall – ein persönlicher Entwicklungsplan abgeleitet und festgelegt, wie man den Mitarbeiter fördern kann. Mein Arbeitgeber hat mich bei den Rahmenbedingungen für mein Studium hervorragend unterstützt.

 

Du leitest seit über drei Jahren die Abteilung Marketingkommunikation & Sales Support. Was hast du für Erfahrungen gemacht?

Die Geschäftsleitung von Klüber Lubrication Deutschland hat mir ihr volles Vertrauen geschenkt, obwohl ich doch noch recht jung bin. Ich hatte eine sehr gute fachliche Einarbeitung. Das Team hat mich mit offenen Armen empfangen und mir in Detailfragen viel Unterstützung gegeben. Eine ganz neue Herausforderung war für mich Mitarbeiterführung. Das Team war sehr heterogen. Ich wollte auf alle Mitarbeiter gezielt eingehen und ihre Stärken nutzen und fördern. Da gab es großartige, aber auch schwierige Momente. Gerade die zwischenmenschlichen Themen haben mich sehr geformt und mich selbst wachsen lassen. Ich habe mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen, was mich auch nie getäuscht hat. Meine Meinung ist, dass nicht nur der fachliche Sachverstand wichtig ist, sondern dass die persönliche Komponente extrem wichtig ist, um ein Team erfolgreich zu führen. 

 

Was bedeutet denn für dich „gute Führung“?

Ganz wichtig sind für mich eine klare und offene Kommunikation, Verlässlichkeit und individuelle Förderung. Das lebe ich nicht nur selbst, das erfahre ich auch von meinen Vorgesetzten bei Klüber Lubrication Deutschland. Ich schätze die offene Unternehmenskultur, sie motiviert mich und wirkt sich auf jeden Fall positiv auf das gesamte Team aus.

 

Was war die größte Herausforderung?

Die Balance zu halten zwischen Beruf, Privatleben und Studium und dabei mich selbst nicht zu verlieren. Ich musste mir meine Zeit gut einteilen und mit meinen persönlichen Ressourcen gut wirtschaften. Das Leben bleibt ja trotz Studium nicht stehen. Ein flexibles Arbeitszeitmodell und die Unterstützung meiner Kollegen und Vorgesetzten haben mir in schwierigen Momenten sehr weitergeholfen. Und natürlich die Familie und Freunde, die mich immer unterstützt haben. Ich bin in der Zeit persönlich sehr gewachsen und habe meine eigenen Grenzen verschoben.