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Klüberbio AG 39-602 auf historischem Siegeszug

26. Juli 2019

Klüberbio AG 39-602 auf historischem Siegeszug

Unser Schmierstoff Klüberbio AG 39 602 unterstützt ein Industriedenkmal in Deutschland. Das historische Pochrad in der Schachtanlage „Thurmhofschacht“ im sächsischen Freiberg.

Das älteste, funktionierende Wasserrad Deutschlands hat einen Durchmesser von stattlichen 9,76 m. Das 1847 gebaute Untertagerad setzte damals die Mühlen eines Pochwerks in Bewegung, die Erz zerkleinerten und von Gestein trennten. 1879 wurde das Pochrad stillgelegt und fiel für lange Zeit in einen Dornröschenschlaf.

Unterstützung für ein Denkmal

Historisch interessierte Rentner aus Freiberg gründeten dann 2014 eine Arbeitsgruppe und kümmerten sich um die Instandsetzung des Wasserrades. Bis dahin wurde das Rad mit einem dünnflüssigen Altöl geschmiert. Um dieses einzige im Originalzustand erhaltene Wasserrad aber lange erhalten zu können, sollten die Wellen des Wasserrads mit einem hochviskosen Öl geschmiert werden. Deshalb wandte sich die „Arbeitsgruppe Thurmhofer Pochrad“ 2018 mit einer Anfrage an das Technische Service Center (TSC) von Klüber Lubrication Deutschland. Nach ausführlicher Beratung rieten die Kollegen zu unserem Haftschmierstoff Klüberbio AG 39-602.

Moritz Brandes, Mitarbeiter im TSC erklärt, warum das Produkt so gut funktioniert: „Dieser Schmierstoff hat sich nicht nur in offenen Getrieben und auf Stahlseilen bewährt, er kann auch in langsam laufenden Gleitlagern verwendet werden. Der Grund hierfür ist zum einen die enthaltene Calcium-Seife, die für ein sehr gutes Korrosionsschutzverhalten sowie Lasttragevermögen sorgt. Zum anderen helfen die enthaltenen Festschmierstoffe bei einer etwaigen Mangelschmierung, die Notlaufeigenschaften aufrecht zu erhalten. Außerdem besitzt Klüberbio AG 39-602 eine hohe Wasserauswaschbeständigkeit. Darüber hinaus ist aufgrund der biologischen Abbaubarkeit die Umweltbelastung bei Wasserkontakt gering“.

Klüber Lubrication setzt 15 t in Bewegung

Nach vorheriger Reinigung mit einem handelsüblichen Bremsenreiniger, um die Reste des Altöls zu entfernen, läuft das Wasserrad seit Anfang 2019 mit Klüberbio AG 39-602. Gerthold Thalheim, Mitglied der Arbeitsgruppe Thurmhofer Pochrad, sagt zufrieden: „Das Rad läuft merklich leichter und auch ruhiger. Der Fettverbrauch ist sehr gering, viel weniger als wir erwartet hatten. Und es gibt keine Geruchsbelästigungen“. Das Freiberger Pochrad dient so weiter als touristische Sehenswürdigkeit und Bildungsstandort.