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Lebenszykluskosten senken: Synthetische Schmierstoffe in Spannsystemen und Montagehilfen

16. Juni 2015

Lebenszykluskosten senken: Synthetische Schmierstoffe in Spannsystemen und Montagehilfen

Bei Betreibern und Herstellern von Werkzeugmaschinen rückt zusehends die ganzheitliche Kostenbetrachtung in den Fokus.

Der gesamte Lebenszyklus eines Gerätes wird in die Kostenkalkulation einbezogen. Die Wahl des richtigen Schmierstoffes kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Service und Wartung, Ersatzteile, Energiekosten und Schmierstoffe: Das alles sind Faktoren, die bei einem Konzept wie Total Cost of Ownership (TCO) von grosser Bedeutung sind. Dabei empfiehlt es sich, diese Faktoren in Abhängigkeit voneinander zu betrachten: „Die Wahl des richtigen Schmierstoffes hat grossen Einfluss auf Verschleisserscheinungen“, erklärt Ernst Burger, Technische Beratung: Maschinenbau & Feinwerktechnik bei Klüber Lubrication AG (Schweiz). „Service und Wartungskosten sowie Ausgaben für Ersatzteile können so ohne grossen Aufwand eingespart werden. Spezielle synthetische Schmierstoffe können Nachschmierintervalle verlängern oder gar eine Lebensdauerschmierung erzielen und dabei die Leistung der jeweiligen Maschine erhöhen.“

Ob hochfrequente Schwingungen oder sehr niedrige Geschwindigkeiten: Schmier- und Montagepasten kommen häufig bei aussergewöhnlichen Belastungen zum Einsatz. In Spannsystemen ist der Aufbau definierter und konstanter Haltekräfte über eine grosse Anzahl von Spannzyklen zentrales Kriterium. Damit gehen weitere Anforderungen an die tribologischen Stoffe einher:

  • Korrosionsschutz an reib- und formschlüssigen Verbindungen
  • Gewährleistung gleichbleibender Spannkräfte für alle Spannfutterarten wie Plankurven, Keilstangen- und Planspiralfutter
  • Wasser- und Medienbeständigkeit

Die Schmier- und Montagepaste ALTEMP Q NB 50 auf der Basis von Mineralöl, Barium-Komplexseife und anorganischen Festschmierstoffen erfüllt beispielsweise diese Anforderungen. Das zeigten auch Tests an der Westsächsischen Hochschule Zwickau in Spannversuchen bei einer maximalen Verfahrensgeschwindigkeit der Spannbacken bis 0,52 m/min. Besonders das hohe Druckaufnahmevermögen ermöglicht gleichbleibende Spannkräfte und damit eine optimale Fixierung der Werkzeuge in den Spannfuttern. Der gute Korrosionsschutz und die Medienbeständigkeit schützen vor Verschleiss und sorgen im Sinne des TCO für Kosteneffizienz.